Renn-/Coursinginformationen

Für etwaige Fragen oder Interesse am aktive Mitwirken:
Kontakt: rennsektionsleiter@windhund.at

Österreichische Leistungsrichter bzw. Bahnbeobachter

Zum ÖKV-Bahnbeobachter in vier Schritten

(Zusammenfassung aus dem Anhang 4 Bahnbeobachterordnung)

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

  • Mindestalter 19 Jahre
  • Zweijährige Mitgliedschaft in einem Renn- oder Coursingverein (www.fcw-coursing.at, www.wrct.at, www.wrka.at, www.wwrv.at) oder im ÖKWZR.
  • Ordentlicher Wohnsitz seit fünf Jahren in Österreich
  • Nachweis durch den Rennverein über mehrere erfolgreiche Betätigungen als Funktionär bei Windhunderennen
  • Bezug der Verbandszeitung „Unsere Hunde“ des ÖKV

Ablauf
Vom ÖKWZR wird der Interessent, der die obenangeführten Voraussetzungen erfüllt, dem ÖKV vorgeschlagen und von diesem in der Folge in der UH als Bahnbeobachter-Anwärter veröffentlicht.
Ab dem Tag der Veröffentlichung hat der Bahnbeobachter-Anwärter zeit, seine Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

Ausbildung
Die Ausbildung gliedert sich in einen theoretischen und eine praktischen Teil, die auch parallel absolviert werden können.

Theoretischer Teil
Teilnahme am ÖKV Seminar für die Bahnbeobachter – Anwärter im Teilbereich Windhundewesen, Windhunderennsport

Praktischer Teil
Viermaliges Proberichten im Rahmen eines Windhunderennens unter einem ÖKV-Lehrschiedsrichter
Einmaliges Prüfungsrichten im Rahmen eines Windhunderennens unter einem ÖKV-Lehrschiedsrichter
Ernennung

Nach erfolgreichem Abschluss des theoretischen und praktischen Teils der Ausbildung wird der Bahnbeobachter-Anwärter über Antrag des ÖKWZR vom ÖKV-Vorstand zum Bahnbeobachter ernannt.

Zum ÖKV-Schiedsrichter für Windhunderennwesen in vier Schritten

(Zusammenfassung aus dem Anhang 3-1 Schiedsrichterordnung)

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

  • Bestätigter Bahnbeobachter
  • Mindestalter 19 Jahre
  • Nachweis über mehrmalige erfolgreiche Betätigung als Rennleiter bei einem Rennverein.
  • Fünfjährige Mitgliedschaft in einem Renn- oder Coursingverein oder im ÖKWZR (www.fcw-coursing.at, www.wrct.info, www.wrka.at, www.wwrv.at)
  • Ordentlicher Wohnsitz seit fünf Jahren in Österreich
  • Bezug der Verbandszeitung „Unsere Hunde“ des ÖKV

Ablauf
Vom ÖKWZR wird der Interessent, der die obenangeführten Voraussetzungen erfüllt, dem ÖKV vorgeschlagen und von diesem in der Folge in der UH als Schiedsrichter-Anwärter veröffentlicht.
Ab dem Tag der Veröffentlichung hat der Schiedsrichter-Anwärter fünf Jahre zeit, seine Ausbildung erfolgreich abzuschließen.
Die Kosten der Ausbildung sind vom Schiedsrichter-Anwärter selbst zu tragen, die Seminarkosten werden diesem aber nach erfolgter Ernennung durch den ÖKWZR ersetzt.

Ausbildung
Die Ausbildung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil, die auch parallel absolviert werden können und endet mit einer kommissionellen Prüfung.

Theoretischer Teil

Teilnahme an den ÖKV Seminaren:

  • Rassekunde
  • Anatomie
  • Genetik
  • Organisation des ÖKV/der FCI

Teilnahme an der jährlichen Bahnbeobachter, Schieds- und Coursingrichtertagung

Praktischer Teil

  • Viermaliges Proberichten im Rahmen eines Windhunderennens unter einem ÖKV-Lehrschiedsrichter
  • Einmaliges Prüfungsrichten im Rahmen eines Windhunderennens unter einem ÖKV-Lehrschiedsrichter

Kommissionelle Prüfung

  • Schriftliche Bearbeitung eines kynologischen Themas (ca. 20 Minuten)
  • Mündliches Referat über dieses Thema (ca. 10 Minuten)

Fragen aus den Wissensgebieten:

  • Rassekunde, Anatomie,
  • Genetik, Organisation des ÖKV, FCI
  • Ausbildungsmethodik, Prüfungsordnungen,(Reglemente)
  • Allgemeiner Hundesport, Spezialgebiet des Anwärters

Ernennung
Nach erfolgreichem Bestand der kommissionellen Prüfung wird der Schiedsrichter-Anwärter über Antrag des ÖKV-Leistungsreferenten vom ÖKV-Vorstand zum Schiedsrichter für Windhunderennwesen ernannt.

Zum Coursingrichter für Windhunderennwesen in vier Schritten

(Zusammenfassung aus dem Anhang 3-2 Coursingrichterordnung)

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

  • Mindestalter 19 Jahre
  • Nachweis über erfolgreiche Betätigung bei mindestens fünf CCLA/CACIL Coursings in Österreich in verschiedenen Funktionärstätigkeiten
  • Fünfjährige Mitgliedschaft in einem Renn- oder Coursingverein oder im ÖKWZR (www.fcw-coursing.at, www.wrct.info, www.wrka.at, www.wwrv.at)
  • Ordentlicher Wohnsitz seit fünf Jahren in Österreich
  • Bezug der Verbandszeitung „Unsere Hunde“ des ÖKV

Ablauf
Vom ÖKWZR wird der Interessent, der die obenangeführten Voraussetzungen erfüllt, dem ÖKV vorgeschlagen und von diesem in der Folge in der UH als Schiedsrichter-Anwärter veröffentlicht.
Ab dem Tag der Veröffentlichung hat der Schiedsrichter-Anwärter fünf Jahre zeit, seine Ausbildung erfolgreich abzuschließen.
Die Kosten der Ausbildung sind vom Cousingrichter-Anwärter selbst zu tragen, die Seminarkosten werden diesem aber nach erfolgter Ernennung durch den ÖKWZR ersetzt.

Ausbildung
Die Ausbildung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil, die auch parallel absolviert werden können und endet mit einer kommissionellen Prüfung.

Theoretischer Teil
Teilnahme an den ÖKV Seminaren

  • Rassekunde
  • Anatomie
  • Genetik
  • Organisation des ÖKV/der FCI
  • Teilnahme an der jährlichen Bahnbeobachter, Schieds- und Coursingrichtertagung
  • Teilnahme an mindestens einem ÖKV-Coursingseminar.


Praktischer Teil

  • Viermaliges Proberichten im Rahmen von CCLA/CACIL-Coursings unter vier verschiedenen internationalen Coursingrichtern
  • Einmaliges Prüfungsrichten im Rahmen eines CCLA/CACIL-Coursings unter einem internationalen Coursingrichter
  • Kommissionelle Prüfung
  • Schriftliche Bearbeitung eines kynologischen Themas (ca. 20 Minuten)
  • Mündliches Referat über dieses Thema (ca. 10 Minuten)
  • Fragen aus den Wissensgebieten:
    • Rassenkunde
    • Anatomie
    • Genetik
    • Organisation des ÖKV, FCI
    • Ausbildungsmethodik, Prüfungsordnungen,(Reglemente)
    • Allgemeiner Hundesport
    • Spezialgebiet des Anwärters

Ernennung
Nach erfolgreichem Bestand der kommissionellen Prüfung wird der Schiedsrichter-Anwärter über Antrag des ÖKV-Leistungsreferenten vom ÖKV-Vorstand zum Coursingrichter für Windhunderennwesen ernannt.

Zur Coursinglizenz in vier Schritten

(Zusammenfassung aus der ÖKV Windhunde Coursingsportordnung)

Welche Voraussetzungen muss der Hundebesitzer erfüllen?

Welche Voraussetzungen muss der Windhund erfüllen?
Im ÖHZB eingetragener Windhund

Ablauf
Vom Coursingverein wird ein Trainingsheft ausgestellt.
Der Hund macht bei seinem Coursingverein zunächst 6 Trainingsläufe (davon vier mit einem Partnerhund), die im Trainingsheft vermerkt werden müssen.
Vor dem ersten Lizenzlauf ist zwingend ein Verkehrssicherheitstest vorgeschrieben, der ebenfalls im Trainingsheft eingetragen wird. (wird von den Vereinen angeboten)

Ab einem Alter von 12 (für Ital. Windspiele bzw. Whippets) bzw. 15 Monaten (alle übrigen Windhunderassen) können danach vier Lizenzläufe (maximal zwei pro Tag) vor einem Coursingrichter absolviert werden. Diese Lizenzläufe finden mit einem Begleithund der gleichen Rasse statt.
Zwischen erstem und viertem Lizenzlauf dürfen maximal sechs Monate (nicht berücksichtigt werden dabei die Monate November bis März) verstreichen.

Wird ein Lizenzlauf nicht anerkannt (entscheidet der Coursingrichter), verfallen alle bisherigen Lizenzläufe und man muss wieder mit dem ersten Lizenzlauf beginnen.

Nachdem die vier Lizenzläufe erfolgreich absolviert und ebenfalls im Trainingsheft vermerkt wurden, kann das Trainingsheft und die original Ahnentafel (bei Whippet und Ital. Windspielen inkl. einer Größenmessung) an den ÖKWZR-Referenten für Leistungssport übermittelt werden, der die Ausstellung (Dauer max. 3 Wochen) durch den ÖKV veranlasst.

Verkürztes Verfahren
Alle Hunde, die über eine Rennlizenz verfügen, sind automatisch berechtigt, auch an Coursingveranstaltungen (im In- und Ausland) teilzunehmen, ohne über eine eigene Coursinglizenz verfügen zu müssen.
Alle Hunde, die über eine Rennlizenz verfügen und trotzdem eine Coursinglizenz erwerben wollen, können dies nach dem oben angeführten Modus machen. Für diese Hunde entfällt das Erfordernis der sechs Trainingsläufe.

Verlängerung
Vor Beginn der Coursingsaison muss die Coursinglizenz (damit sie ihre Gültigkeit behält) durch den Renn- oder Coursingverein verlängert werden.